Cannabis Spray…
Posted on | Juni 8, 2010 | No Comments
Ich bin gespannt ob das von Bayer (UK) und Almirall (Spain) vertriebene Cannabis-Spray Sativex auch in Deutschland zugelassen wird.
Cannabinoide wie das Tetrahydrocannabinol (THC) werden seit einigen Jahren vermehrt in der Schmerztherapie eingesetzt. Auch bei Erkrankungen des Zentralen Nervensystems mit vermehrter Spastik – z.B. MS – wirkt es schmerzlindernd.
Es ist aber auch Tatsache, dass sich viele Patienten das Cannabis auf dem Markt besorgen, das ist zwar illegal aber was bleibt den Leuten bei der momentanen Rechtslage übrig?
Wäre mal zu testen ob ein kleines Tütchen oder das Spray besser wirken….
Multimediales zum Welt – MS – Tag am 26. Mai 2010 …
Posted on | April 27, 2010 | No Comments
Interview Schauspielerin Sylvie Testud
Posted on | April 21, 2010 | No Comments
kultiversum sprach mit Hauptdarstellerin des Filmes “Lourdes”, Sylvie Testud über die Geduld von Behinderten, das paradoxe Stadtbild von Lourdes und die lange Wunschliste an Gott.
Artikel zum Film unter: http://www.kultiversum.de/TV-Film-The…
CCSVI – eine venöse Multiple Sklerose…
Posted on | März 17, 2010 | No Comments
An jeder Ecke wird darüber geschrieben, da kann ich auch nicht vorbei…
CCSVI ist ein Syndrom bei dem die Hals- und Thoraxvenen nicht in der Lage sind, das Blut effizient aus dem zentralen Nervensystem (ZNS) abzuleiten. Es wird vermutet, dass dies durch Stenosen (Verengungen) der Vena jugularis interna und/oder der Vena azygos hervorgerufen wird. Paolo Zamboni 2008 hat dieses system beschrieben. Er vermutete einen Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose. Die kleine Studie mit 300 Teilnehmer bestätigte den Fund dieses Syndroms bei allen MS-Patienten. Bei den Kontrollpersonen wurde keine vaskuläre Missbildung festgestellt.
Jeder mag sich über dieses Thema seine eigene Meinung bilden, ich verweise bei diesem thema auf zwei links….
Für Fampridin-PR-Tabletten beantragt Biogen Idec die Zulassung in Europa..
Posted on | März 17, 2010 | No Comments
Phase-III-Studien haben gezeigt, dass der Kaliumkanalblocker Fampridin die Gehfähigkeit von Patienten mit Multipler Sklerose verbessern kann.
Fampridin-PR ist ein Retard-Tablettenpräparat des Untersuchungswirkstoffs Fampridin (4-Aminopyridin oder 4-AP). Fampridin-PR-Tabletten wirken als Kaliumkanalblocker in demyelinierten Nervenzellen, verringern die Spannungsverluste der Axone und stellen so die neuronalen Leitungseigenschaften sowie die Bildung von Aktionspotenzial wieder her.
Bei zwei Patienten kam es zu schweren Nebenwirkungen, die zwar durch andere Medikamente ausgelöst sein können, jedoch auch ins Bild der möglichen Nebenwirkungen dieses Wirkstoffs passen können. Insgesamt haben 11 Patienten die Behandlung abgebrochen.
Interessant ist immerhin die Tatsache, dass Fampridin unabhängig vom Verlauf wirksam sein soll, also auch bei chronisch progredienter MS. Die vorhandenen Basistherapien kann das Medikament nicht ersetzen.
Weihrauch-Harz gegen Entzündungen:
Posted on | März 9, 2010 | 2 Comments
Wie verschiedene Studien herausfanden, hat Weihrauchharz-Extrakt auch entzündungshemmende Wirkung. Bei chronischer Polyarthritis und bei den Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sowie bei Schuppenflechte und Asthma zeigen sich bei einigen deutliche Erfolge. Verantwortlich dafür sind die Boswellia-Säuren. Sie hemmen ein Enzym, das bei Entzündungen eine wichtige Rolle spielt.
Soll also auch bei MS möglicherweise wirksam sein.
Ich habe mir mal ein Weihrauch – Präparat besorgt. (heißt H 15 – Weihrauchkapseln) Bin ja mal gespannt, ob ich irgendeine positive Wirkung mittlfristig feststellen kann. Na, schaun wir mal…-)
Untersuchung der Tränenflüssigkeit kann möglicherweise die Lumbalpunktion ersetzen…
Posted on | März 9, 2010 | No Comments
Der Nachweis oligoklonaler Banden in der Tränenflüssigkeit kann die Entnahme von Liquorproben möglicherweise ersetzen berichten französische Wissenschaftler.
Dafür wurden 69 Patienten untersucht, ob die diagnostische Aussagekraft oligoklonaler Banden aus Tränenflüssigkeit mit denen aus dem Liquor übereinstimmt.
Dabei zeigte sich, dass bei 63,8 Prozent der Studienteilnehmer solche Banden aus Liquor und bei 42 Prozent der Probanden aus Tränenflüssigkeit zu finden waren. Alle Patienten mit Banden in der Tränenflüssigkeit hatten auch Banden im Liquor.
Damit kann das vielleicht ein neuer Weg sein. Ich denke mal, dass da noch was berichtet wird….
Novartis hat die Zulassung für FTY720 (Fingolimod) in der USA beantragt…
Posted on | März 9, 2010 | No Comments
Die FDA (Zulassungsbehörde in den USA) hat im Februar das beschleunigte Zulassungsverfahren (den sogenannten Priority Review-Status) gewährt.
In der Regel wird das Zulassungsverfahren um vier Monate verkürzt.
Die Prüfzeit hängt aber auch davon ab, ob die FDA ein therapiebegleitendes Monitoring-Programm prüfen wird. Bei den aufgetretenen, teils schwerwiegenden Nebenwirkungen ist das aber auch kein Wunder.
Novartis strebt eine Zulassung in den USA noch in diesem Jahr an.
In Deutschland könnte es eventuell Anfang 2011 zu einer Zulassung kommen.
Alemtuzumab
Posted on | März 3, 2010 | No Comments
Alemtuzumab ist ein gentechnologisch hergestellter, humanisierter monoklonaler IgG1?-Antikörper, der spezifisch an das Glykoprotein CD52 auf der Zelloberfläche von Lymphozyten bindet. Der Antikörper wird in einer Suspensionskultur aus Säugetierzellen (CHO-Zellen) in einem Nährmedium hergestellt. Der Arzneistoff Alemtuzumab wird von Genzyme in der EU und der Schweiz als wirksamer Bestandteil des Fertigarzneimittels MabCampath vertrieben.
Alemtuzumab wird gegenwärtig auf seine Wirksamkeit und Sicherheit bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) untersucht. Es ist zurzeit nicht zur MS-Behandlung zugelassen.
Die Ergebnisse einer doppelblinden Phase-II-Studie (CAMMS223), die über drei Jahre die Wirkung von Alemtuzumab gegenüber Interferon-Beta 1a s.c. bei 334 MS-Patienten untersuchte, lassen vermuten, dass die Wirkung von Alemtuzumab der von Interferon überlegen ist.
Patienten, die mit Alemtuzumab behandelt wurden, hatten ein um 74% reduziertes Schubrisiko gegenüber denjenigen, die mit Interferon behandelt wurden. Das Ausmaß der MS-bedingten Funktionseinschränkungen verringerte sich in den drei Behandlungsjahren um 0,39 EDSS-Punkte, während es in der Interferon-Gruppe um 0,38 EDSS-Punkte anstieg. Das Hirnvolumen nahm unter der Gabe von Alemtuzumab zu während es sich bei der Interferon-Gruppe verminderte.
Seit September 2007 werden zwei Phase-III-Studien zur Überprüfung der Ergebnisse der CAMMS223-Studie durchgeführt.[5] Die eine Studie wird etwa 600 Patienten einschließen, die bis dahin noch mit keinem Medikament für MS behandelt wurden. In der zweiten Studie werden etwa 1.200 Patienten behandelt, die auf bereits verfügbare Medikamente nicht gut angesprochen haben.
Mit einer Zulassung von Alemtuzumab für MS kann frühestens für 2012 gerechnet werden.
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen treten bei fast allen Patienten auf, meist jedoch nur in leichtem bis mittelschwerem Ausmaß. Selten kann es auch zu schweren Infektionen aufgrund von Abwehrschwäche sowie zu einer Panzytopenie kommen.
In der CAMMS223 Studie wurden sechs Fälle von idiopathischer thrombozytopenischer Purpura (ITP) beobachtet; ein Patient verstarb an den Folgen.[4] Um diese Nebenwirkung möglichst früh erkennen und behandeln zu können, wird das Blutbild engmaschig überwacht.
Bei etwa einem Viertel der behandelten MS-Patienten kam es zu einer Autoimmunreaktion gegen die Schilddrüse, die u. a. zu einer Überfunktion der Drüse führte (Morbus Basedow).
Das ist ein Auszug aus einem Text von Wikipedia.
Fingolimod
Posted on | März 3, 2010 | No Comments
Fingolimod (ältere Bezeichnung FTY-720) ist ein experimenteller Arzneistoff, der vom Schweizer Unternehmen Novartis für die Behandlung von multipler Sklerose (MS) entwickelt wird. Es ist momentan noch nicht als Arzneimittel zugelassen.
Fingolimod ist eine synthetische Nachbildung des natürlichen Wirkstoffs Myriocin. Myriocin stammt aus dem in der traditionellen chinesischen Medizin genutzten Pilz Isaria sinclairii.
Gegenwärtig wird Fingolimod als orale Behandlungsoption für Patienten mit MS untersucht. In der abgeschlossenen Phase-II-Studie wurden 281 MS-Patienten behandelt. Nach sechs Monaten konnte eine Verringerung der aktiven Herde in der Kernspintomografie von bis zu 80 % (Median; im Mittel bis zu 60 %) sowie eine Reduktion der Schubrate von ca. 50 % im Vergleich zu Placebo festgestellt werden.[3] In einer 18-monatigen offenen Anschlussstudie konnte gezeigt werden, dass die festgestellten positiven Effekte über diesen Zeitraum anhalten.
In Entwicklungsphase III wird seit Sommer 2006 bei schubförmiger und primär progressiver Verlaufsform untersucht, ob die in der Phase II beobachteten Wirkungen über längere Zeit stabil bleiben und ob eine Behandlung mit Fingolimod die Entwicklung der mit der MS verbundenen Behinderung verlangsamen kann.
Ein Jahres Ergebnisse der TRANSFORMS Phase-III Studie aus dem Jahr 2008[4] bei schubförmiger MS deuten auf ein positives Ergebnis hin. Die Schubrate war gegenüber Interferon beta-1a um etwa 50 % reduziert.
Unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen)
Im Juni 2008 wurden zwei Fälle von schwerwiegenden Infektionen unter Fingolimod bekannt. Ein MS-Patient verstarb an Windpocken während ein zweiter Patient eine lebensbedrohliche Herpes-Enzephalitis entwickelte. In beiden Fällen gab es Begleitumstände, die den Verlauf der Infektionen möglicherweise ungünstig beeinflusst haben: Der erste Patient wurde zeitgleich mit hohen Glucocorticoid-Dosen behandelt während die antivirale Behandlung für den zweiten Patienten nur mit Verzug begonnen wurde. Nach Beratung mit dem Sicherheitskomitee der Zulassungsbehörde FDA führt die Firma Novartis die Phase-III-Studien fort.
Geschichtliches
Anfang der 1990er Jahre entdeckte ein japanisches Forscherteam der Universität Kyoto die immunsupressive Wirkung von Myriocin. Myriocin wurde chemisch zu FTY720 (Fingolimod) verändert und so eine bessere Verträglichkeit erzielt. 1997 lizenzierte die japanische Firma Yoshitomi Fingolimod an Novartis aus.[10] Der Arzneistoff wurde zunächst in Kombination mit Cyclosporin zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion nach Nierentransplantation klinisch getestet; später wurde die Entwicklung von Fingolimod für die Transplantationsmedizin jedoch eingestellt.
Gegenwärtig wird Fingolimod bei Patienten mit MS untersucht. Es befindet sich im Übergang von der Entwicklungsphase III zur Zulassung. Die Zulassungsanträge In der EU und in Nordamerika wurden Ende 2009 gestellt.[11] Der Handelsname soll Gilenia werden.
Das ist ein Auszug aus einem Text von Wikipedia.
